Filmworkshops mit Kindern und Jugendlichen
Jugendfilm e.V.

 

Wer ist Jugendfilm e.V.?
Jugendfilm e.V. ist ein im Jahr 2004 gegründeter, gemeinnütziger, nicht-subventionierter Verein und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe der Freien und Hansestadt Hamburg.

Was macht Jugendfilm e.V.?
Jugendfilm e.V. leitet Kinder und Jugendliche an, eigene Kurzfilme herzustellen. Seit 2005 sind in Kooperation mit Schulen, Trägern, Freizeiteinrichtungen oder dem Hamburger Ferienpass ca. 250 Kurzfilme mit Tausenden von Kindern hergestellt worden.

Was ist das Ziel von Jugendfilm e.V.?
Auszug aus der Satzung: ”Zweck des Vereins ist es, Kinder und Jugendliche mit der Durchführung von Filmprojekten zu fördern, ihre Medienbildung, ihre Kreativität, ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Selbständigkeit, ihre künstlerischen und sozialen Kompetenzen zu stärken, ihre Qualifizierung und ihre Berufsfindung zu unterstützen, Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.”

Warum sucht Jugendfilm e.V. Kooperationspartner?
Gerade bei den offenen Kurse herrscht großer Andrang. In den Sommerferien werden bis zu 100 Schüler von ca. 10 Projektleitern und ebenso vielen Assistenten betreut. Der organisatorische und produktionstechnische Aufwand übersteigt die Kapazitäten der freiberuflichen Vereinsmitglieder. Die Fragestellungen lauten: Schicken wir interessierte Jugendliche nach Hause oder holen wir uns Unterstützung? Führen wir Gruppenreisen zu Filmfestivals durch, bei denen die Jugendlichen für ihre Arbeit gewürdigt werden oder nicht?

Wie laufen die Workshops von Jugendfilm e.V. konkret ab?
Bei den meisten Kursen dauert die Produktionszeit eine Woche. Am ersten Tag werden die Ideen der Jugendlichen entwickelt. Sie erhalten eine Einführung in die Gerätetechnik sowie praktische Aufgaben zu Bildkomposition, Inszenierung und Produktionsvorbereitung. Am zweiten bis vierten Tag wird die entwickelte Idee realisiert. Dabei erhält jeder Jugendliche - je nach Neigung und Bedarf - eine Aufgabe im Team. Üblich sind auch Rotationen, um möglichst viele Arbeitsbereiche einer Filmproduktion kennenzulernen. Am ”letzten” Tag erhalten die Teilnehmer eine Einführung in den professionellen Videoschnitt und erstellen selbständig eine Layout-Version, die nach Ablauf eines Workshops meist noch gemeinsam optimiert wird.

Was können die Jugendlichen dabei lernen?
Sie erwerben Medienkompetenz. Neben dem Umgang mit professionellen Filmgeräten erhalten die Jugendlichen eine Einführung in das filmsprachliche ABC. Grundgedanke des Unterrichts ist es, den Jugendlichen nichts abzunehmen, sondern sie anzuleiten, auf Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.
Ein weiterer Punkt ist die Teamarbeit. Einen Film kann man nur zusammen herstellen. Bei der praktischen Filmarbeit können die Jugendlichen lernen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, sich gegenseitig etwas zuzutrauen, sich zu vertrauen - ein Crashkurs in puncto Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit.
Öffentliche Vorführungen der Filme in einem Kino oder auf einem Festival sind elementarer Bestandteil des Gesamtkonzepts. Im Erfolgsfall kann die Realisierung der eigenen Idee minutenlang von 1.000 Kinobesuchern beklatscht werden (siehe Spot ”Da pecuniam!” von 2005).

Wie schnell können die Jugendlichen Erfolgserlebnisse erzielen?
Sehr schnell. Die Teamleiter beginnen ihre Kurse mit praktischen Übungen, deren Ergebnisse sofort präsentierbar, reproduzierbar und reflektierbar sind. Die eigenen Bilder, die abgelichteten Teilnehmer sofort auf einem Monitor anschauen zu können, sorgt für Erfolgserlebnisse und Enthusiasmus.

Welche Voraussetzungen sollen die Jugendlichen mitbringen?
Ein Mindestalter von ca. 10 Jahren und Interesse an der Gestaltung eines Films. Ansonsten gibt es keine Voraussetzungen. Die Kurse sind auch für Kinder mit Handicaps geeignet.

Ist die Durchführung eines Workshops aufwändig?
Nein. Da die Mitglieder von Jugendfilm e.V. ihr Equipment und teilweise auch ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, entfallen teure Anmietungen oder Anschaffungen. Die Workshops sind effektive und niedrigschwellige Angebote.

Wie hoch sind die Teilnehmergebühren für einen Workshop?
Die Gebühren für die frei zugänglichen, einwöchigen Kurse sind mit 50-80 Euro pro Teilnehmer bewusst niedrig gehalten. Jugendfilm e.V. will nicht die Eltern zusätzlich belasten.

Was unterscheidet Jugendfilm e.V. von ähnlichen Initiativen?
Die Mitglieder von Jugendfilm e.V. sind Filmprofis und ausschließlich Freiberufler. Das gewährleistet fachspezifische Kompetenzen sowie eine markt- und praxisorientierte Herangehensweise an die Herstellungsprozesse. Mit ausgebildeten Autoren, Dramaturgen, Journalisten, Kameramännern, Regisseuren, Schauspielern, Cuttern werden die unterschiedlichen Bereiche einer Filmproduktion komplett abgedeckt.

Wie ist Jugendfilm e.V. ansonsten strukturiert?
Der bürokratische Aufwand wird so gering wie möglich gehalten. Es gibt keine Raummieten oder Löhne für Angestellte. Die Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich oder auf Honorarbasis und stellen ihre professionellen Geräte zur Verfügung. Oberstes Credo: Alle Aktivitäten und Geldmittel dienen der Durchführung von Filmprojekten, der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.
Jugendfilm e.V. ist dezentral strukturiert, d.h. die Projektleiter gehen dorthin, wo sie gebraucht werden. Das kann im einen Fall der Jugendclub eines sozialen Brennpunkts sein, im anderen Fall das Gymnasium eines besser betuchten Stadtviertels. Das Interesse, die Lust an kreativer Entfaltung ist universell.

Mit wem arbeitet Jugendfilm e.V. zusammen?
Jugendfilm e.V. ist gut vernetzt und kooperiert mit zahlreichen Schulen und ähnlichen Einrichtungen. Die aktuelle Liste von Kooperationspartnern kann unter www.jugendfilm-ev.de/filme/partner abgerufen werden.

Welche Erfolge hat Jugendfilm e.V. vorzuweisen?
Jugendfilm e.V. arbeitet ergebnisorientiert. Ziel der Workshops ist die gemeinsame Gestaltung eines handwerklich möglichst exzellenten Kurzfilms. Bis heute hat Jugendfilm e.V. über 100 Preise auf nationalen und internationalen Filmfestivals und Wettbewerben errungen. Die aktuelle Liste von Kooperationspartnern kann unter www.jugendfilm-ev.de/filme/auszeichnungen abgerufen werden.

Warum diese Qualitätssicherung?
Nichts gegen unterhaltsame Events, aber Jugendfilm e.V. ist mehr an Nachhaltigkeit, an Bleibendem interessiert. Das kann in einem Fall ein Lerneffekt sein, im anderen eine neue Freundschaft oder eben der fertige Film, der über den gestalterischen Prozess hinaus einen Wert – auch für andere – erlangt hat. Und das erfüllt die Kinder und Jugendlichen dann zurecht mit Stolz (Weitere Infos unter www.jugendfilm-ev.de).

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Projektträger & Info

Filmworkshops mit Kindern und Jugendlichen.


Projekt-Nr:
000056
Themenfeld:
Kultur 
Wir brauchen:
Finanzielles Sponsoring, Zeit in Absprache, IT-Hardware 
Bezirk:
Gesamtgebiet Metropolregion Hamburg
Zeitrahmen bis:
31. Juli 2019

 

 

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